Zahnarzt Berlin Schöneberg

Prothetik (Zahnersatz) - mit hochwertiger Zahntechnik aus Berlin

Wenn trotz aller Bemühungen Zähne bzw. Zahnkronen verloren gehen, sollte man zeitnah die Lücken bzw. die verlorene Zahnsubstanz mit Hilfe eines Zahnersatzes schließen. Dadurch wird die Kaufunktion wieder hergestellt, ästhetische Probleme werden behoben und die Aussprache wird wieder normalisiert. Zusätzlich wird der Kieferknochen stabilisiert. Denn ohne Belastung über den im Knochen verankerten Zahn zieht sich dieser  zurück.

Zahntechnik-Herstellung extra nicht durch eigene Zahntechniker:

In unserer Praxis Dr. Steuerwald und Kollegen haben wir uns bewußt gegen die Zahntechnik-Herstellung in Form eines angeschlossenen Praxislabors mit dazugehörigen Zahntechnikern  / -innen entschieden.

Warum?

Ganz einfach: diese dann angestellten Zahntechniker wollen bzw. müssen auch wirtschaftlich genug zu tun haben. Und genau in diese Abhängigkeit wollen wir uns nicht begeben.

Darüber hinaus kann aus unserer Sicht nur ein gewerbliches Labor hochwertigste, zeitgemäße und gleichbleibende Qualität bieten.

Und genau das ist unser Anspruch!

 

 

 

 

Man unterscheidet festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz.

Der festsitzende Zahnersatz

Ist ein Zahn mit Hilfe von Füllungstechniken nicht mehr ausreichend zu stabilisieren, muss aus statischen Gründen eine Überkronung durchgeführt werden. Dabei wird die zerstörte natürliche Zahnkrone mit Hilfe von speziellen Kunststoffen oder Zementen wieder aufgefüllt und anschließend in eine leicht konische Form gebracht. Der Zahn wird dann abgeformt (Abdruck) und anschließend mit einem Provisorium versorgt. Der Abdruck wir ins Labor geschickt. Dort wird aus diesem ein Gipsmodell hergestellt. Auf diesem Modell entsteht dann die neue Zahnkrone.

Nach 7 Werktagen bekommt die Zahnarztpraxis die fertige Krone geliefert. Diese wird anprobiert und bei optimaler Passung gleich mit einem Spezialzement befestigt. Der Zahn ist optimal geschützt und die Kaufunktion ist damit wieder hergestellt.

Es gibt unterschiedliche Kronenformen bzw. Kronenmaterialien, die alle den Zahn gleichermaßen schützen.

Die Vollgusskrone

Die Vollgusskrone ist dem natürlichen Zahn nachgebildet und besteht komplett aus Metall. Unterschiede gibt es hier in der Metallzusammensetzung. Optisch ist diese Kronenform wenig ansprechend und wird daher im sichtbaren Bereich selten eingesetzt.

Die Verblendkrone

Die Verblendkrone hat einen Metallkern. Eine Keramikschicht wird auf diesen Kern aufgebrannt. Die Farbe dieser Keramik wird
vorher mit dem Patienten ausgewählt. Auf diese Weise entsteht eine künstliche Krone, die sich fast nicht von den anderen Nachbarzähnen im Munde unterscheidet.

Die Brücke

Bei einer Brücke wird ein fehlender Zahn mit Hilfe einer künstlichen Zahnkrone überbrückt.

Mit dieser Versorgungsform können ein oder mehrere Zähne ersetzt werden.

Bei einer Einzelzahnlücke werden die unmittelbar benachbarten Zähne jeweils links und rechts der Lücke wie bei einer Kronenversorgung geformt. Die derart gestalteten Zähne werden mit Kronen versorgt, welche durch ein Brückenglied (eine künstliche Zahnkrone) miteinander fest verbunden sind. Auch bei einer Brücke gibt es dann unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf Metallzusammensetzung und zahnfarbener Keramikverblendung.

Die vollkeramische Restauration

Kronen und Brücken werden bei uns in der Praxis in Berlin Schöneberg vorwiegend ohne Metallgerüst hergestellt. Diese vollkeramischen Kronen und Brücken sind vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden. Das Zirkondioxidkeramikgerüst einer Brücke zum Beispiel ist genauso langlebig wie eine Brücke mit Metallgerüst. Der Vorteil: kein teures Metall und keine sichtbaren Metallränder. Die Biokompatibilität dieser metallfreien Werkstoffe, das bedeutet die gesundheitliche Verträglichkeit, ist besser als metallische Kronen oder Brücken.

Das Implantat

Wenn ein Zahn komplett verloren gegangen ist, kann die entstandene Zahnlücke entweder mit einer Brücke geschlossen werden, oder durch das Einbringen einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat) versorgt werden. Voraussetzung ist hierbei, dass eine ausreichende Kieferknochenstärke vorliegt und keine gesundheitlichen Einschränkungen bestehen. Das Implantat benötigt eine Einheilungsphase von 3 bis 6 Monaten. Danach kann auf dieser künstlichen Zahnwurzel eine Krone befestigt werden. Das Implantat hat den Vorteil, dass die benachbarten Zähne zur Lückenversorgung nicht behelligt werden müssen und schützt den Kieferknochen davor, sich weiter zurück zu bilden. Für den langfristigen Erfolg eines Implantates ist eine optimale Mundhygiene mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt eine unverzichtbare Voraussetzung.

Der herausnehmbare Zahnersatz

Wenn mehrere Zähne entfernt werden mussten und die entstandenen Zahnlücken zu groß geworden sind, werden Teilprothesen oder Totalprothesen zur Wiederherstellung der Kaufunktion angewendet. Diese müssen vom Patienten zur Reinigung mehrmals täglich entnommen werden.

Die Teilprothese

Die Teilprothese besteht aus einer Metallbasis, die an den natürlichen Zähnen verankert wird. Die zu ersetzenden Zähne bestehen aus Kunststoff und bilden dann wieder mit den verbliebenen natürlichen Zähnen eine durchgehende Kauebene. Die Verankerung einer solchen Teilprothese kann höchst unterschiedlich sein.

Die Standardversorgung stellen Metallklammern da, die den natürlichen Zahn umfassen. Der Vorteil besteht in den geringen Kosten, der Nachteil in der Sichtbarkeit dieser Metallklammern (Klammerteilprothese).
Ästhetisch ansprechender ist die Verankerung in Verbindung mit einem Geschiebe. Hierbei werden die zur Abstützung der Teilprothese ausgesuchten Zähne mit künstlichen Kronen versorgt, die an den Seiten ein Geschiebe tragen. Wenn die Teilprothese dann in den Mund gesetzt wird, gleitet das Geschiebe in die Prothese und die Verankerung wird unsichtbar. Eine durchgehende Zahnreihe entsteht.

Eine weitere Variante ist die Teleskopteilprothese. Es handelt sich hierbei um Doppelkronen, die ineinander gleiten. Auch hier ist die Verankerung der Teilprothese unsichtbar. Der Hauptanwendungsbereich dieser Teilprothesenform liegt bei Mundsituationen, wo die restlichen natürlichen Zähne nicht mehr optimal fest sind. Durch die Teleskopteilprothese werden diese miteinander verbunden und stabilisiert. Ein wesentlich längerer Zahnerhalt der Restbezahnung ist auf diese Weise möglich.

Wenn nicht genügend eigene Zähne vorhanden sind, kann durch die zusätzliche Anwendung von Implantaten eine feste Verankerung der Teilprothesen herbeigeführt werden.

Die Totalprothese

Wenn alle Zähne verloren gegangen sind, kommt nur noch eine Totalprothese (Vollprothese) in Betracht. Hierbei handelt es sich um eine reine Kunststoffprothese, die auf dem Zahnfleisch bzw. dem Gaumen aufliegt und dadurch hält, dass sie sich förmlich ansaugt. Zusätzlich wird sie durch die Wange stabilisiert. Voraussetzung ist hier ein noch genügend stark ausgeprägter Kieferknochen, genügend Speichel und ein optimaler Sitz der Totalprothese.

Diese Passform muss regelmäßig kontrolliert werden, damit sich der Kieferknochen nicht noch stärker zurückzieht.

Falls zuviel Knochen verloren gegangen ist und die Prothese nicht hält, kann durch die Anwendung von Implantaten ein besserer Prothesenhalt erzielt werden.

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